Hörverlust und Diabetes



Specialist Clinical Audiology (MSCA), Influencer, Innovation
In den meisten Fällen entsteht eine Hörminderung nur langsam. Mit der Zeit bemerken betroffene Menschen, dass sie nicht mehr so gut hören wie früher und in Gesprächen nicht mehr alles verstehen. Das ist auch bei Diabetiker*innen so, die aufgrund ihrer Erkrankung einen Hörverlust entwickeln. Für sie ist es sogar doppelt so wahrscheinlich, dass ihre Hörstärke einmal abnimmt. Zwar lässt sich der Hörverlust nicht heilen, aber er lässt sich gut behandeln. Und mit den passenden Hörgeräten kommt die Hörstärke zurück ins Leben und mit ihr auch alle Töne.
Diabetes bezeichnet eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen Mangel an Insulin verursacht wird. Insulin ist ein Botenstoff, der in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und dafür verantwortlich ist, den Zucker, den wir über die Nahrung aufnehmen, zu den richtigen Körperzellen zu bringen. Das ist wichtig, weil uns Zucker mit Energie versorgt, die unser Gehirn, unsere Muskeln, ja unser ganzer Körper braucht. Bei einer Diabetes-Erkrankung funktioniert dieser Zuckertransport nicht richtig. Entweder weil die Bauchspeicheldrüse kein Insulin produziert – das ist Typ-1-Diabetes, der meistens bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Oder weil das Insulin nicht mehr wirkt, wie bei Typ-2-Diabetes, der unter anderem aufgrund eines ungesunden Lebensstil enstehen kann. Die Folge: Der Zucker erreicht sein Ziel nicht, er bleibt im Blut. Darum sagt man umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit dazu. Die genaue medizinische Bezeichnung lautet Diabetes mellitus. Aus dem Griechischen übersetzt heißt das so viel wie „honigsüßer Durchfluss.“ Unternimmt man nichts gegen den Überschuss an Zucker im Blut, kann das schwerwiegende Folgen haben: Herzinfarkte, Schlaganfälle, Erblindung, Amputationen sowie Nierenversagen. Auch ein Hörverlust ist möglich. Umso wichtiger ist es, Diabetes früh zu erkennen, um weitere Erkrankungen zu vermeiden. Die richtige Behandlung verbessert außerdem nicht nur die Lebensqualität, sondern hat auch einen positiven Einfluss auf die Hörstärke.
In Österreich leben laut Schätzungen mehr als 800.000 Menschen mit Diabetes. Das heißt, jede zehnte Person im Land ist davon betroffen. In Deutschland sind es acht Millionen Menschen und in der Schweiz etwa 525.000 Personen, die an Diabetes erkrankt sind. Europaweit liegt die Zahl bei 61 Millionen. Die Tendenz: steigend. Die Gründe dafür sind unter anderem das zunehmende Alter der Bevölkerung sowie ein ungesunder Lebensstil. Zwei Faktoren, die vor allem die Entstehung von Typ-2-Diabetes begünstigen.
Dieser Typ 2 tritt in der Bevölkerung am häufigsten auf. 85 bis 90 Prozent aller Menschen mit Diabetes erkranken an dieser Form. Früher waren vor allem über 40-Jährige betroffen, weshalb man dazu auch Altersdiabetes gesagt hat. Heute erkranken immer mehr jüngere Menschen an Typ 2. Neben der genetischen Veranlagung liegt das nicht zuletzt an einem ungesunden Lebensstil. So ist die Mehrheit der Betroffenen übergewichtig oder adipös, also stark übergewichtig. Wichtig zu wissen: Es können auch normalgewichtige Personen Typ-2-Diabetes entwickeln.
Während Typ-1-Diabetes meist plötzlich und von Beginn an mit Symptomen auftritt, kommt Typ 2 eher schleichend daher, ohne allzu auffällige Beschwerden. Deshalb geht man auch davon aus, dass ungefähr ein Drittel aller Betroffenen gar nicht weiß, dass es Diabetes hat. Bis zur Diagnose von Typ 2 dauert es durchschnittlich acht bis zehn Jahre. Trotzdem gibt es Anzeichen, auf die man achten kann.
Mögliche Anzeichen für Diabetes:
Die Behandlung von Personen, bei denen eine Typ-2-Erkrankung aufgetreten ist, beginnt üblicherweise damit, dass sie ihren Lebensstil verändern müssen. Es geht zum Beispiel darum, die Ernährung umzustellen, mit dem Rauchen aufzuhören, Übergewicht zu verlieren und sich mehr zu bewegen. Je nach Schwere der Erkrankung und Gesundheitszustand der betroffenen Person kommen auch blutzuckersenkende Medikamente zum Einsatz. Erst wenn Lebensstilveränderungen und Medikamente nicht das gewünschte Ergebnis bringen, muss mit Insulin behandelt werden. Menschen mit Typ 1, deren Bauchspeicheldrüse kein Insulin produziert, müssen es von Beginn an spritzen.
Typ-2-Diabetes lässt sich durch einen gesunden Lebensstil vorbeugen. Darunter versteht man eine ausgewogene Ernährung sowie ausreichend Bewegung. Auf Rauchen zu verzichten und Gewicht zu reduzieren, hat ebenfalls eine positive Auswirkung. So kann die Bauchspeicheldrüse das für die Energiegewinnung notwendige Insulin produzieren – und das Insulin selbst kann seine volle Wirkung entfalten.
Die Vorstufe von Typ-2-Diabetes nennt man im Übrigen Prädiabetes. Dabei ist der Blutzuckerspiegel schon erhöht. Das Risiko für Gefäßerkrankungen und Herzinfarkte ist bereits größer. Doch mit Änderungen im Lebensstil kann man in diesem Stadium noch verhindern, dass es zu einer chronischen Erkrankung kommt.
Ratsam sind in diesem Zusammenhang regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Dabei können nicht nur Risikofaktoren besprochen, sondern auch Blutzucker, Blutdruck, die Höhe des Cholesterins sowie andere für Diabetes relevante Werte ermittelt werden. Diabetes kann so rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Eine frühzeitige Behandlung hilft dabei, Folgeerkrankungen hinauszuzögern oder ganz zu verhindern. Außerdem können Diabetiker*innen, die rasch eine Diagnose bekommen, lernen, mit ihrer Erkrankung umzugehen. Sie haben eine viel höhere Lebensqualität und auch eine höhere Lebenserwartung.

Bei einer Hörminderung ist es so ähnlich wie bei Typ-2-Diabetes. Sie lässt sich nicht so leicht erkennen, weil sie langsam und schleichend entsteht. Erst nach und nach gehen dabei bestimmte Töne verloren. Dann kann es zum Beispiel sein, dass man das Vogelgezwitscher im Garten oder die Regentropfen am Fenster nicht mehr hört. Andere Geräusche wiederum verschwimmen. Der Alltag klingt irgendwie anders und auch bei Gesprächen haben Betroffene immer öfter das Gefühl, dass die oder der andere undeutlich spricht. Es fällt ihnen zunehmend schwerer, Sprache zu verstehen. Vor allem laute Umgebungen können eine echte Herausforderung für Menschen mit einem Hörverlust sein und dazu führen, dass sie sich zurückziehen.
Mögliche Anzeichen für einen Hörverlust:
In Österreich ist schätzungsweise jede fünfte Person von einem Hörverlust betroffen. Das kann verschiedene Gründe haben: Alter, Lärm, ein Knalltrauma oder Tinnitus. Viele bemerken zwar, dass etwas nicht stimmt, aber denken dabei nicht unbedingt gleich an eine Hörminderung. Es kann auch sein, dass sie nicht wahrhaben wollen, nicht mehr so gut zu hören. Manchmal sind es auch Familie oder Freund*innen, denen auffällt, dass das Hörvermögen bei ihren Liebsten nachgelassen hat oder sie plötzlich ganz leise werden und lieber für sich sind. Denn Menschen, die von einer Hörminderung betroffen sind, kann es unangenehm sein, dass sie in Gesprächen immer wieder nachfragen müssen oder in größeren Gruppen nur mehr wenig verstehen. Es kann sie verunsichern und bedrückend sein. Die Folge: Sie meiden soziale Situationen. Dabei ist ein Hörverlust nichts, wofür man sich schämen muss. Ganz im Gegenteil. Ein Hörgerät ist so normal wie eine Brille. Und je früher man sich Unterstützung für die Ohren holt, desto besser. Wir bei Neuroth begleiten Menschen mit Hörminderungen auf ihrem Weg zu neuer Hörstärke und zu neu gewonnener Lebensqualität. Das gilt natürlich auch für Diabetiker*innen, die aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr so gut hören wie früher.
Diabetes kann zu einer ganzen Reihe an Folgeerkrankungen führen, darunter Herzinfarkte und Schlaganfälle. Auswirkungen gibt es auch auf Nieren, Augen, Gefäße, Nerven – und sogar Ohren. Neuroth-Audiologe Max Bauer sagt: „Dass Diabetiker*innen schlechter hören, liegt unter anderen an einer schlechteren Durchblutung der Ohren.“ In Studien zeigte sich, dass ein zu hoher Blutzuckerspiegel vor allem das Innenohr schädigt. [1] In Untersuchungen, die den Zusammenhang zwischen Diabetes und Hörverlust ergründen, stellten Forscher*innen zudem fest, dass Diabetiker*innen ein etwa doppelt so hohes Risiko haben, einen Hörverlust zu erleiden als gesunde Menschen. [2] Sogar im Vorstadium von Diabetes, dem sogenannten Prädiabetes, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Hörverlust bereits um 30 Prozent höher. Das gilt sowohl für Menschen, die an Typ 1 erkranken, als auch Menschen mit Typ-2-Diabetes. Die Hörstärke kann also unabhängig von der Art des Diabetes abnehmen. Je nach Dauer und Schwere der Diabetes-Erkrankung sowie dem Alter der betroffenen Person ist die Hörminderung schwach oder stark. Grundsätzlich lässt sich laut einer Analyse aus dem Jahr 2023 sagen, dass Diabetes am ehesten das Gehör von 35- bis 65-Jährigen schädigt. [3]
Diabetes erhöht aber nicht nur die Wahrscheinlichkeit, einen Hörverlust zu erleiden, sondern kann auch Auswirkungen auf bestehende Hörminderungen haben. „Eine große Herausforderung ist, dass sich der Hörverlust aufgrund von Diabetes immer weiter verschlechtert, er hat also einen progressiven Verlauf“, sagt Max Bauer. „Das ist die Gefahr, mit der Diabetiker*innen leben.“ Die gute Nachricht: Wer seinen Blutzucker gut unter Kontrolle hat, schützt auch das Gehör vor einer zunehmenden Verschlechterung. Ist bereits ein Hörverlust aufgetreten, lässt sich auch dieser in den Griff bekommen. Moderne Hörgeräte von Neuroth bringen alle Töne zurück in den Alltag und gemeinsam mit unseren Hörakustiker*innen kommt die Hörstärke so zurück ins Leben.
Personen, die an Diabetes erkranken, sind etwa doppelt so häufig von einem Hörverlust betroffen wie Menschen ohne Diabetes. Den einen Auslöser für die Hörminderung gibt es allerdings nicht. Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung aus dem Jahr 2023 kann die gestörte Verarbeitung von Insulin und Glukose im Körper der betroffenen Personen unter anderem zu Erkrankungen des Innenohrs führen, die wiederum die Hörstärke negativ beeinflussen. [4] Auch Gene könnten dabei eine Rolle spielen, inwiefern, ist aber noch ungeklärt. Als Diabetiker*innen schlechter zu hören, kann auch noch andere Gründe haben.
Einen Hörverlust bei Diabetes erkennt man an den gleichen Anzeichen wie einen Hörverlust ohne Diabetes: Geräusche, die verschwimmen und Töne, die aus dem Alltag verschwinden. Auch das Verstehen von Sprache fällt zunehmend schwerer. „Bei Diabetes gibt es aber einen enormen Risikofaktor: die schlechtere Durchblutung“, sagt Max Bauer. „Das führt dazu, dass sich das Hören früher verschlechtern kann, also auch jüngere Menschen von einem Hörverlust betroffen sein können.“ Die Hörstärke nimmt sowohl bei jüngeren als auch älteren Menschen nur schleichend ab und fällt daher im ersten Moment vielleicht gar nicht auf. Umso wichtiger ist es, auf Symptome zu achten und die Ohren regelmäßig überprüfen zu lassen.
Haben Sie in letzter Zeit das Gefühl, nicht mehr alles zu verstehen? Machen Ihnen laute Umgebungen zu schaffen? Vielleicht liegt das an einem Hörverlust. Finden Sie es am besten gleich heraus.
Hörverluste können nicht rückgängig gemacht werden. Auch eine Hörminderung, die im Zuge einer Diabetes-Erkrankung entstanden ist, bleibt bestehen. In der Forschung gibt es allerdings Hinweise darauf, dass man den Hörverlust, der durch die Schädigung von Nerven entsteht, reduzieren kann. Gefäßerweiternde Behandlungen haben dabei zu einer besseren Durchblutung geführt und positive Effekte auf das Hören gehabt. Eine Veränderung des Lebensstils sowie eine gesunde Ernährung, die für Diabetiker*innen generell wichtig sind, können dabei helfen, den progressiven Verlauf des Hörverlusts zu stoppen. Heißt: Die Hörstärke nimmt nicht weiter ab.
Diabetiker*innen, die ein höheres Risiko für einen Hörverlust haben, sollten außerdem einmal im Jahr zum Hörtest gehen, damit Veränderungen in ihrem Hören früh erkannt werden. „Eine der zentralen Fragen bei der Anamnese in unseren Fachinstituten ist, ob unsere Kund*innen an Diabetes erkrankt sind“, sagt Neuroth-Audiologe Max Bauer. Denn je früher die Hörminderung entdeckt wird, desto geringer sind die Schäden am Gehör und desto einfacher ist auch die Gewöhnung an Hörgeräte.
Zu Beginn einer Hörminderung erinnern sich Ohren und Gehirn noch an das Hören. Wird das schlechtere Hören erst spät erkannt, kann es sein, dass sich das Hörsystem im Körper, also Ohren und Gehirn, schon umstrukturiert hat. „Wenn bestimmte Frequenzen nicht mehr im Gehirn ankommen, wird dieser Platz frei“, sagt Max Bauer. „Das Gehirn nutzt den frei gewordenen Platz dann für etwas anderes.“ Kommen mithilfe eines Hörgeräts plötzlich wieder Informationen ins Gehirn, kann es zuerst gar nichts mit ihnen anfangen. Es muss sich erst wieder daran gewöhnen zu hören. Auch das Filtern von wichtigen und unwichtigen Geräuschen muss es dann neu lernen. „Je weniger in den Strukturen kaputt ist, desto unkomplizierter ist es, die Ohren beim Hören zu unterstützen“, sagt der Audiologe. Unabhängig davon, wann betroffene Personen zu uns ins Fachinstitut kommen, unsere erfahrenen Hörakustiker*innen können in jedem Fall helfen. Mit passenden Hörgeräten und einem stets offenen Ohr.
Diabetiker*innen sollten ihr Gehör einmal pro Jahr professionell überprüfen lassen, um etwaige Hörminderungen rechtzeitig zu erkennen.
Neuroth-Audiologe Max Bauer empfiehlt Diabetiker*innen, „ihr Gehör einmal im Jahr professionell überprüfen zu lassen.“ Einen Anhaltspunkt für die eigene Hörstärke kann der Online-Hörtest von Neuroth geben. Den professionellen Hörtest in unseren Fachinstituten ersetzt dieser aber nicht. Der kostenlose und unverbindliche Hörtest bei Neuroth beginnt mit einem ausführlichen Gespräch, in dem unsere Hörakustiker*innen den persönlichen Hörbedarf unserer Kund*innen ermitteln. Dabei geht es auch um Erkrankungen wie Diabetes und welche Auswirkungen sie auf die betroffene Person haben. Die professionelle Hörmessung erfolgt in drei Schritten:
Im Anschluss erklären und besprechen unsere Hörakustiker*innen das Ergebnis mit den Kund*innen und leiten bei Bedarf die nächsten Schritte ein. Was auch immer Kund*innen brauchen, Neuroth bleibt an ihrer Seite.

Hörgeräte bringen verloren geglaubte Klänge zurück in den Alltag. Sie sind so gut wie unsichtbar, extrem leistungsstark und äußerst robust. Moderne Geräte stellen sich in Millisekunden automatisch auf die jeweilige Hörumgebung ein. Sie führen zu einer besseren Lebensqualität, weil Menschen mit Hörminderung wieder am Leben teilhaben können und auch möchten. Sie fühlen sich sicher und hörstark.
Welche Hörgeräte am besten zur jeweiligen Person passen, finden Hörakustiker*innen gemeinsam mit Kund*innen heraus. Dabei geht es um persönliche Bedürfnisse und Vorlieben. Auch die Art des Hörverlusts sowie die Form der Ohren haben einen Einfluss darauf, welche Geräte geeignet sind.
Man unterscheidet zwei Arten von Hörgeräten:
Die Wahl des Hörgeräts ist eine individuelle Entscheidung und hängt unter anderem mit persönlichen Vorlieben zusammen. Egal welches Modell man wählt, der perfekte Sitz des Hörgeräts ist immer wichtig. Neuroth fertigt dafür auch individuelle Ohrpassstücke an, Otoplastiken genannt. Der Feinschliff dieser Spezialanfertigungen erfolgt von Hand. Das verwendete Material ist gut verträglich, sowohl für Allergiker*innen als auch bei sensibler Haut. Gerade bei Diabetiker*innen, bei denen die Empfindlichkeit der Haut eben eine Herausforderung sein kann, spielt das eine große Rolle. Bei ihnen achten wir auch ganz besonders auf die Form und den Sitz der Otoplastiken. Audiologe Max Bauer sagt: „In manchen Fällen spüren Diabetiker*innen den Druck der Ohrpassstücke nicht richtig, es kommt dann zu einem verzögerten Schmerzgefühl.“ Das bedeutet: Etwaige Druckstellen werden erst spät erkannt, wenn es schon zu Verletzungen gekommen ist. Expert*innen von Neuroth sind darin geschult, Ohrpassstücke in solchen Fällen besonders weich zu gestalten und locker anzupassen und weisen auch die jeweiligen Träger*innen auf diese Besonderheit ihrer Ohren und der Haut hin.
Und auf noch etwas sollten Diabetiker*innen achten. „Das jährliche Service ist für sie ein wichtiger Termin“, sagt Max Bauer. „Denn dabei können wir feststellen, ob die Hörgeräte nach einem Jahr auch noch gut sitzen oder ob wir etwas nachstellen und neu justieren müssen.“ Außerdem lässt sich so beobachten, wie sich der Hörverlust entwickelt hat. Im besten Fall: gar nicht. Die Lebensqualität wird mit neu gewonnener Hörstärke hingegen viel besser. Das werden Diabetiker*innen sehen. Und vor allem: hören.
Mit den passenden Hörgeräten, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind, können Sie wieder alle Geräusche wahrnehmen und das Leben in all seinen Klängen genießen. Unsere Hörakustiker*innen begleiten Sie dabei Schritt für Schritt.
Diabetiker*innen haben im Vergleich zu Menschen ohne Diabetes ein etwa doppelt so hohes Risiko, einen Hörverlust zu erleiden. Es besteht also das Risiko, dass sie im Laufe ihrer Erkrankung irgendwann nicht mehr so gut hören.
Das ist noch nicht zu 100 Prozent geklärt. Man geht aber davon aus, dass die Gründe in Durchblutungsstörungen sowie in der Schädigung von Zellen liegen könnten. Auch Gene und Infektionen könnten eine Rolle spielen.
Anzeichen können verschwundene Töne im Alltag sein. Aber auch verschwommene Geräusche und generell schlechtes Verstehen von Sprache.
Eine Lebensstilveränderung, viel Bewegung und eine gesunde Ernährung haben nicht nur einen positiven Einfluss auf die Diabetes-Erkrankung, sondern auch auf den Hörverlust. Er nimmt dann nicht weiter zu. Heilen lässt er sich allerdings nicht.
Für Diabetiker*innen ist es ratsam, einmal jährlich zu einem professionellen Hörtest zu gehen, um einen möglichen Hörverlust, der nur langsam entsteht, schnell zu erkennen und gleich behandeln zu können.
Am besten einen Termin in einem unserer Fachinstitute ausmachen. Hörgeräte sind ein bewährtes Mittel gegen Hörminderungen und bringen nicht nur alle Geräusche in den Alltag zurück, sondern helfen dabei, die eigene Hörstärke neu zu entdecken.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10599066/pdf/10020_2023_Article_737.pdf [1]
https://www.oedg.at/1907_PR_diabetisches-hoerverlust.html [2]
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10599066/pdf/10020_2023_Article_737.pdf [3]
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10599066/pdf/10020_2023_Article_737.pdf [4]
https://www.oedg.at/patienten/pdf/Buch_Diabetes_6Aufl_2024.pdf
https://www.oedg.at/1907_PR_diabetisches-hoerverlust.html
Yuxin Deng, Sen Chen, Jun Hu1: Diabetes mellitus and hearing loss https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10599066/pdf/10020_2023_Article_737.pdf
Dorit Samocha-Bonet, Buffy Wu David, K. Ryugo: Diabetes mellitus and hearing loss: A review. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1568163721001707?via=ihub
https://www.springermedizin.de/diabetes-mellitus-zucker-im-ueberfluss/23419310
https://www.diabetesschweiz.ch/ueber-diabetes
https://www.netdoktor.at/krankheiten/diabetes-mellitus/#symptome-und-folgen-von-diabetes-mellitus
https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/diabetes-typ-2/behandlung/allgemeines
https://www.diabetesde.org/hinhoeren-diabetes-ursache-hoerverlust
https://www.esanum.de/fachbereichsseite-diabetes/feeds/diabetes/posts/schaeden-an-gehoerknoechelchen-bei-diabetikern-koennten-zu-hoerverlust-beitragen
https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/wir-in-bayern/ratgeber/hoerminderung-schlechter-hoeren-nachlassendes-gehoer-hno-arzt-thomas-meier-lenschow-100.html
https://www.pro-audito.ch/